Donnerstag, 20. Juli 2006

Es ist soweit …

»Yippie yippie yeah, yippie yeah – Krawall und Remmi-demmi.«

Mein neuer Blog ist online. Auf meinem eigenen Webspace, für noch mehr Freiheit!

http://blog.manul.org

Somit wird dieser Blog hier eingehen und nicht mehr gepflegt. Ich hoffe wir sehen uns alle im neuen Blog!

Bis dann,

euer Manul!

Wärme

Eine Hitzewelle sucht zur Zeit Europa Heim. Ich denke das Wetter will sich für die letzten zwei beschissenen Sommer entschuldigen. Endlich kann man sich fast sicher sein, dass wenn man etwas in drei Tagen ausmacht das Wetter auch gut ist! Und wehe es kommt mir jetzt einer von wegen der Hitze und unerträglich. Dann zieht euch pudelnackt aus, springt in den nächsten See oder genießt einfach mal die Hitze. So oft haben wir das nun auch wieder nicht!

Und jetzt raus! Ich schmeiß schon mal den Grill an.

Mittwoch, 19. Juli 2006

Na was sagt man dazu …

Hurra, ich bin wieder da! Allora, drei Tage Italien – schön wars! Toll an Italien finde ich immer den Verkehr. Das geht alles viel flüssiger als hier in D. Viel unverkrampfter! Das Autofahren in Mailand macht nur noch Spaß. Genauso das Autobahnfahren. Nur habe ich heute beim nach Hause fahren drei Shirts durchgeschwitzt. Hitzerekord: 40 °C kurz vor Bozen. Na da war Sauna angesagt im Auto. Schade dass ich alleine war ;)

Jedenfalls, je näher ich Deutschland kam, umso stressiger wurde es wieder auf der Autobahn. Kurz vor Österreich nur noch Deutsche – und schon geht das gedrängel an. Ganz komisch, das. Und auch wieder Arschlöcher, die nicht von der linken Spur kriechen – ja, M-CS 5507, du bist gemeint!

Italien: Mailand ist – nett! Dreckig, groß, laut. Also eigentlich eine tolle Stadt. Kein Vergleich zu Berlin etc., aber in meinen Augen die beste italienische Stadt. Da ich aber kein Sightseeing mache, habe ich auch nicht den Dom und das ganze gesehen. Ist mir aber auch ziemlich egal! Ich hab die Menschen gesehen und gespürt, dass die alle anders leben. Die treffen sich alle nach der Arbeit und machen noch was. Nicht so wie in Deutschland, wo man sich nach getaner Arbeit nach Hause vor den Fernseher verzieht. Finde ich schade. Das tolle ich auch, dass die in einem Restaurant was bestellen und sich dann irgendwo in der Fuzo hinsetzen und das dann Essen. Tolle Sache. Abends stehen dann in der ganzen Fuzo überall verschiedene Teller und Gläser. Ob die das alles wieder irgendwie zusammenbringen?
Pavia – ja Lotte, ich war dort – ist zwar kleiner, aber dafür gemütlicher. Und Barbarossa hat sich dort zum König (?) krönen lassen. Man lernt ja nie aus!
Wie gesagt, der erste Tag war Mailand angesagt. Am zweiten Tag bin ich dann weiter ans Meer. Es ist erstaunlich, wie lange man direkt am Meer entlang fahren kann, ohne es wirklich zu sehen. So geschehen in Genua. Ich denke, dass ich mindestens eine Stunde durch diese Stadt gefahren bin. Immer den Geruch von Kloake (Meer) in der Nase, bis ich plötzlich dann doch auf einer Straße direkt am Meer dahingleiten kann. Die Autobahn kurz vor Genua war auch ziemlich Abenteuerlich. Extreme Kurven, die man normalerweise nur mit ca. 40 fährt. Ich hab mich an einen ortskundigen – jedenfalls hoffte ich dass – gehängt und gelernt, dass es auch schneller geht. :)
Bleibt nur noch eines zu sagen. Alleine am Strand liegen ist scheiße! Man kann doch nicht nur lesen. Und schlafen geht wegen der Sonnenbrandgefahr nicht! Also was tun? Richtig, ab in die nächste Stadt. Aber auf halbem Weg nach Turin hatte ich keine Lust mehr und bin – anstatt nach links – nach rechts in Richtung Gardasee und somit Heimat abgebogen. Kurz noch ein wenig am südlichen Gardasee liegen, bevor ich endgültig nach Hause geht. Und ich hatte ja keine Ahnung, dass die Brennerautobahn sooo teuer ist. Ich hatte das günstiger in Erinnerung.
Auf dem Hinweg habe ich alle Autobahnen außer den Deutschen gemieden und bin über den Fernpaß, Reschenpaß und das Stilfser Joch gefahren. Wahnsinn, wie viele Radler sich diese Hölle antun und auf diesen blöden Berg wollen. Nicht für viel Geld!!!

Fazit der Reise: Der Manu hat kaum Bilder gemacht, weil a: er in Mailand die Kameras im Hotel (****!) vergessen hat und b: man am Strand ja sowieso nicht viel fotografieren kann. Kurz vor München stand ich dann noch im Stau und hatte die Möglichkeit auf DAS Foto überhaupt. Die Szenerie war folgende. Ich im Stau, vor mir geht nichts mehr. Im Gegenverkehr fahren die Autos auch nur langsam vorbei. Auf dem Mittelstreifen war etwa fensterhohes, ausgetrocknetes Gras, und dahinter die schon im untergehen befindliche Sonne. Hmm. Aber bis ich die Kamera aus meiner Tasche hatte, ging es schon weiter. Dieser Stau war eigentlich im ganzen ziemlich cool, da die ganze Zeit tolle Musik lief. Danke FM4!!!

Postkarten gibt es auch keine. Aber hab ich ja auch nicht versprochen.

Bleibt nur noch eins zu sagen: Ciao ragazzi. Grandi saluti!

Sonntag, 16. Juli 2006

Urlaub – die Erste

Endlich ist es soweit. Ich konnte mich doch noch durchringen und breche diese Nacht zu meiner »Campioni del mundo Tour 2006« auf. Ein paar Tage durch das Land des Weltmeisters reisen wird mir sicher gut tun!

Also ich wünsche euch ein paar entspannende Tage. Aber ich bin ja bald wieder da. Ich habe zwei Kameras dabei, also wird es an Bildern nicht mangeln!

Man sieht sich!

Freitag, 14. Juli 2006

Wer will teilen?

Gestern Abend beim Zähneputzen ist mir eine Geschichte eingefallen, die mindestens schon ein Jahr her ist. Es war am Flughafen in New York, als ich von meiner Bewerbungstour nach Hause fliegen wollte. Da ein Interkontinentalflug immer ein wenig lang ist und ich mir sicher war, dass ich bestimmt nicht schlafen konnte, wollte ich mir zum Abschied noch eine New York Times kaufen. Also geh ich zu nem Zeitschriftenhändler und will mir die gerade druckfrisch eingetroffene Times kaufen, da meint der Zeitungsdandler, dass er sie mir nicht verkaufen will. Wie? Weil ich weiß bin? Bin ich zu groß? Ist heute nicht sein Tag? Auf die Frage wieso ich eine Times vom Vortag haben könnte, aber nicht die aktuelle drehte er sich um, schlug mein Objekt der Begierde auf und las darin. Ich habe bis heute nicht erfahren, was da eigentlich falsch gelaufen ist…
Da kämpft man sich in dieser Stadt durch unzählige Bewerbungsgespräche, kommt mir einem eigentlich coolen Job nach Hause, scheitert aber an einem sturen Zeitungsverkäufer. Es stimmt schon – das Leben in NY ist immer ein Kampf.
Zum Trost verlief der Flug ziemlich gut. Ich bin zehn Minuten nach dem Start eingepennt und eine halbe Stunde vor der Landung wieder aufgewacht. Kinderspiel!

Wieso mir die Geschichte ausgerechnet gestern Abend eingefallen ist, ist mir ziemlich unerklärlich. Aber ich konnte gestern zumindest darüber lachen.

Von nummerierten Amerikanern und verstaubten Plattenspielern

Jan Weiler – Autor von Antonio im Wunderland – war schon vor längerem auf seiner Lesereise in Passau. Jetzt hab ich den Artikel im dazugehörigen Blog wieder gefunden und will ihn euch nicht vorenthalten.

Ein interessanter Blick eines Nichtpassauers auf unsere Stadt. Ich kann ihm nur allzu oft zustimmen!

Hier gehts zum Blog.

Donnerstag, 13. Juli 2006

Umzugshilfe

Es ist jetzt zwanzig Uhr, auf FM4 läuft ne exklusive Radiosession von Kante und ich bin tierisch glücklich. Es liegt bestimmt an der Musik, aber nicht nur! Keine Ahnung wieso, schließlich sitze ich immer noch im Büro.

Gerade bin ich dabei, Charlottes Uniaushang fertig zu machen. Und da ich ja ein netter Mensch bin, gibts den auch hier. Charlotte will nämlich ausziehen und darum einige Sachen in Passau lassen!
Aber das beste kommt jetzt. Da sie ja auszieht – das ist nicht das beste! – wird ein Zimmer in ihrer vierer WG frei, das möbliert übernommen werden könnte. Aber NUR möbliert. Ansonsten gibts das alles hier auch einzeln zu kaufen. Also, Charlottes Wühltisch ist eröffnet. Ich will, dass alles rausgeht. Also zackig jetzt!
Interessenten schreiben bitte einen Kommentar mit Kontaktinformationen. Ich leite das dann weiter.

Viel Spaß beim shoppen!

Aushang (pdf, 24 KB)

*7 12 zur Kasse bitte*

Egogoogling

Habt Ihr schon mal Egogoogling – oder Vanity-Search – gemacht? Also euren Namen bei Google eingegeben und die Ergebnisse betrachtet? Ich habe das heute mal mit meinem Spitznamen gemacht. »Manul« spuckt tolle Ergebnisse aus.
Ursprünglicherweise werde ich von einigen schon seit circa zehn Jahren Manul genannt. Wieso? Eines Tages spielten Freunde und ich im Freibad unseres Vertrauens Fußball. An dem Tag lief es einfach. Jeder Trick klappte, und in Anlehnung an die Ballzauberer aus Brasilien wurde meinem Namen einfach ein E entzogen. Manul war entstanden.
Ich hätte viel früher schon Egogoogling machen sollen. Denn wie ich heute gesehen habe, bin ich unter anderem bei Wikipedia vertreten. Zum Wikipedia Artikel.
Manche Details schmeicheln mir, andere sind übertrieben oder einfach grundlegend falsch! Und dass ich sehr gerne Steinhühner, Pfeifhasen und Mäuse reiße, will ich jetzt mal ganz stark bestreiten!

»Manule sind nachtaktive Einzelgänger, die den Tag in Felsspalten und Höhlen verschlafen.« Sehr nett. Ich bin berufstätig!

Plakative Erkenntnisse

Heute wurde ich schon ein paar mal dumm angesehen. Warum fotografiert einer denn bitteschön Plakate? Hmm… Wieso soll man eigentlich keine Plakate fotografieren? Wenn sie abgenommen werden, dann sind sie weg. Leider! Ich glaube ich gewöhne es mir jetzt an, mehr Plakate zu fotografieren. Schon aus beruflichen Gründen macht das Sinn. Sozusagen als Inspirationsquelle.

Attwenger-PosterWie schon Vorgestern angekündigt. Attwenger sind in der Stadt. Kann man die Musik von Attwenger eigentlich in ein Genre pressen? Alternative-Pop-Rock-Instrumental-Experimental-Volksmusik? Nein, das geht nicht. Wer interessiert ist, der sollte morgen ab 21 Uhr in den Innenhof des Leos kommen. Der Eintritt ist frei. Es warten bestimmt viele neue Überraschungen und Erkenntnisse in Sachen Musik.

Kunstnacht-PosterSelber Tag. Eigentlich gleiche Veranstaltung. Auf Neudeutsch: der Host von Attwenger, ist die Passauer Kunstnacht, die sich wie jedes Jahr die Ehre gibt. Tausende von Besuchern werden wieder die Straßen der Altstadt bevölkern und hoffentlich für gute Stimmung sorgen. Ich werde ja bei Attwenger leider nicht zur Stelle sein. Aber ab zwölf geb' ich dann in der Kunstnacht auch Gas. Ich freue mich schon auf das wandern – oder schieben lassen – durch enge Gassen, mit Freunden auf der Straße trinken und Kunst bestaunen. Dadurch noch mehr Alkohol trinken, weil man sich einredet, so etwas nie zu schaffen etc. Ich freu mich!

Jazz-PlakatAuch toll! Jazz an der Donau beginnt morgen. Acts am Freitag sind Lyambiko aus Hamburg, Roy Ayers aus Amiland und Juanes – jetzt mit Kurzhaarfrisur – aus Kolumbien.
Am Samstag Morgen gibt es dann auf dem Straubinger Stadtplatz ein kostenloses Open-Air mit Jazzbrunch und Streetparade zum Festivalplatz. Tolle Sache! Am Samstag treten dann auf: Helbock-Dietrich-Vogel-Trio – die Gewinner des Nachwuchswettbewerbs »New Generation« –, Klaus Doldinger schaut mit seinen Passport auf seiner Geburtstagstour in Straubing vorbei. Außerdem freuen sich Marcus Miller, Randy Crawford & Joe Sample Trio und Nils Landgren’s Funk Unit schon darauf, die Menge zu begeistern.
Abschluss des Festivals ist dann am Sonntag ein gemütlicher Frühschoppen mit der Jeremias Flickschuster Jazzband und der Big Chris Barber Band.
In meinen Augen – war ja klar als Werber des Festivals – muss man in Straubing vorbeischauen! Also Leute, ganz dick anstreichen im Kalender! Karten sind überall zu haben. Ralph, grüße an dich!

Janssen-PosterMein Kollege Thomas kam vor einigen Tagen mal auf mich zu und meinte, dass ich mir unbedingt die Ausstellung von Horst Janssen im Museum Moderner Kunst ansehen muss. Ich hab’s leider noch nicht geschafft, aber laut seinen Aussagen ist dieser Janssen einer der größten Grafiker der heutigen Zeit. Nur leider ist er schon seit 95 tot. Zu sehen ist er noch bis 23. Juli im MMK. Ich werde hingehen. Wer will, kann sich melden.

Toasters-PosterEbenfalls schon angekündigt von mir wurden die Toasters aus New York. Am 17. Juli im Zeughaus. Ich denke, das sollte man sich mal ansehen. Seit dem diesjährigen Pfingst Open-Air in Hauzenberg höre ich ja auch wieder gerne Ska. Gute Laune wird also garantiert sein! Einlass ist ab 20 Uhr, Karten gibt’s bestimmt an der Abendkasse.

Also zusammenfassend kannn man sagen, dass dieses Wochenende viel angesagt ist. Wenn dass nicht in Freizeitstress ausartet. Aber hab ich schon erwähnt dass ich ab nächster Woche für zwei Wochen Urlaub habe? Na da freut sich aber einer!

Mittwoch, 12. Juli 2006

Geburtstagsgrüße

Cher Karine,

heute ist dein großer Tag. 28 Jahre – da hast du schon was erlebt! Aber noch viel mehr wirst du erleben. Die Zukunft ist noch lang!
Eigentlich wollte ich dir nichts schenken, da ich als dein Mitbewohner schon das größte Geschenk der Welt bin. Und auch das tollste! Aber ich bin ja nicht oft zu Hause, also gibts halt ein tolles Buch. Ich hoffe es gefällt.

Ich bin vor allem drauf gekommen, da dir ja die Kontakte zu deinen Freundinnen sehr wichtig sind und zu Hause immer die Leitungen glühen. Jetzt kannst du also ein wenig voyeuristisch Einblick in andere Freundschaften nehmen. Tolle Sache, das! Ich will das auch unbedingt mal in Ruhe ansehen!

Ich nehme mal an, dass heute das Telefon nicht mehr stillgestanden ist. Nur nicht stressen lassen! Ich schalte an meinem Geburtstag das Telefon gerne aus. Nur so als Tipp.

Ja, von hier aus dann noch einmal die besten, schönsten, liebsten Grüße an dich!

Wir sehen uns heute Abend – Indisch mit Freunden. Perfekt!

D’ici là, tous mes voeux d'amour,

Manu

Dienstag, 11. Juli 2006

Heutige Gedanken und Entdeckungen

Gibt es einen Aufbruch in Passau? Im Zeughaus spielen die Kooks aus New York wunderbaren Ska, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Und am Freitag geben sich Attwenger im Innenhof des Leos die Ehre. Plakatfotos folgen.
Ich muss sagen, dass ich mich zur Zeit in Passau sehr wohl fühle. Endlich ist mal was los. Die sonst so unterkühlte Bevölkerung ist – durch die WM? – aufgetaut und läuft jetzt sogar mal lachend durch die Straßen. Nur – es gibt viel mehr Touristen in der Stadt. Wir waren ja keine FIFA-WM Stadt, also kanns an dem nicht liegen. Aber es sind in meinen Augen mehr als sonst. Und sie gehen mir teils ziemlich auf die Nerven. Wenn ich mal wieder mit dem Rad zu nem Termin ins Rathaus will, muss ich zehn Minuten früher los, nur weil die ganzen Touris die Straßen verstopfen.

Naja, wie auch immer, am Freitag ist Kunstnacht, aber ich bin leider nicht dabei. Hab Karten für Jazz an der Donau. Ist sowas Freizeitstress? Aber ich werde das Konzert von Juanes einfach abbrechen und nach zehn Minuten nach Passau fahren, um mir dann hoffentlich noch Attwenger ansehen zu können. Ich hoffe auch, dass ich tolle Fotos machen kann! Sowas hat ja ne Kunstnacht immer an sich. Tolle, nicht gestellte Bilder von Mensch und Kunst.

Nochmal zum Thema »Aufbruch in Passau«. Klar, jetzt kommt der Naidoo Xaver und die Stürmer Christl in die Stadt. Doch sollen wir sie als große Prominenz empfangen? Einer, der nur über Gott singt ist zumindest im tiefchristlichen Passau goldrichtig. Und die Stürmer Christl? Gewinnerin des Echos. Mainstream Pop der »spitzenklasse«. Ich würde sagen, dass mir keiner von denen abgehen würde.

Und mir fällt noch etwas zusätzliches auf. Ich mausere mich zum Grantler. Lest euch mal die letzten Beiträge durch. Nur kritische Worte. Das muss besser werden. Ich verspreche es! Heute noch!

Montag, 10. Juli 2006

Kicks in extra protection

108_0826_1 Liebes Volk,

ich muss währen der WM ziemlich blind durch die Gegend gelaufen sein. Eines Mittags habe ich mein heißes Büro verlassen und mich zum Deo-Dealer meines Vertrauens gewagt. Im Zeitdruck hab ich einfach ins Regal gefasst und bin zur Kasse. Heute – zwei Wochen später – fällt mir auf, dass mein in Deutschland gekauftes Produkt auf der Vorderseite kein einziges deutsches Wort aufweist. Es sei denn, Rexona ist Deutsch. Hier jetzt, was auf dem Deo steht: »New Innovation / Rexona activ reserve / 24h + / kicks in extra protection / oxygen fresh / Deo Spray 0% Alcohol / ph Perma tested balanced« Es ist mir ziemlich scheißegal ob es ein Männer- oder Frauen Deo ist. Alles was nicht nach Schweiß riecht, ist gut! Aber es stört mich sehr wohl, wenn das Englische im deutschen Sprachraum schon so fortgeschritten ist, dass das Deutsche komplett verdrängt wird.
Versteht mich bitte nicht falsch – wer meine Zukunftspläne kennt der weiß, dass es mich ins gelobte Land zieht. Aber muss ich mich ab morgen in englisch auf der Straße unterhalten, weil deutsch nicht mehr cool genug ist? Muss ich mir jetzt Sorgen machen? Denke etwa nur ich so?

Außerdem glaube ich, dass dieser Schachzug von Rexona sowieso nicht aufgeht, da das deutsche Volk zu dumm ist, um überhaupt zu erkennen, dass es sich hier um ein Deo handelt. Zu radikal? Wer mich zu radikal nennt, der hat wohl noch nie MTV oder VIVA gesehen! Geschweige denn diese Kanäle, bei denen man nur anrufen muss, um die große Kohle abzustauben. Wer sagt also, die Deutschen sind dumm? ICH! Und da muss ich mich leider auch ein wenig dazuzählen, schließlich habe ich ja anscheinend schon mal MTV gesehen, um zu wissen, was dort los ist!

Man liest sich wieder, aber wahrscheinlich nur noch auf englisch.

See you later, folks!

Bild sorgt für Real(e) Albträume

108_0818_1Freunde, die WM ist vorbei, es war schön, doch jetzt hat uns die Realität wieder. Was fällt mir bei meinem montäglichen Studium des Anzeigenblätterwaldes auf? Real vertickt jetzt Bild Bettwäsche (Wahnsinns Wortspiel in der Überschrift, oder?). Hammer, was? Da fällt einem doch gleich die wohlverdiente Wurstsemmel aus dem Mund. Welche Themen können wir auf der Bild Bettwäsche – übrigens Schadstoffgeprüft nach Öko-Tex Standard 100 – erwarten? Vielleicht ein exklusives Interview mit dem Sandmännchen, wie es über seinen Drogenentzug und die Tiere im Zoo berichtet? Oder wissenschaftliche Studien darüber, dass auf dem Bauch schlafen impotent macht, auf dem Rücken- oder Seitenschläfer es aber auch nicht besser haben? Oder eine Ankündigung über den Volks-Schlaf, der bald überall käuflich zu erwerben ist?
Ich bin mir sicher, dass einige, die für 99 Cent wie die Weltmeister gefeiert und sich so die letzten Hirnreserven weggeballert haben, sich dieses – hoffentlich – Unikat zulegen werden.

Auch schön ist die Anmerkung von Real, »Wenn weg, dann weg!«. Da kriegt man ja grammatikalischen Hodenkrebs.
Aber jetzt wissen wir ja alle, was wir heute an unserem ersten WM-freien Abend machen. Wir betten uns in dieses Wunderbare Stück. Toll!

Bleibt wohl nur noch eines zu sagen: Gute Nacht, Deutschland!

Willkommen, Passau!

Hallo Passau! Gasgeruch steigt durch mein Bürofenster im zweiten Stock. Nur dass ihr es wisst! Vielleicht ist das ja gefährlich, aber im Moment erinnert es mich nur an grillen. Also raus auf die Wiese zu den Mozartkugeln und lasst uns den Grill anwerfen!

Ach und – willkommen bei meinem Blog. Ich hoffe ich finde genug Zeit um Ihn zu pflegen!

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aufgeklärt in der niederbayerischen Provinz.

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